RED CHILI, Kletterschuhe, Crashpads, Shirts, Sweater

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Red Chili hat was für eure Boulderprojekte: den neuen Nacho!

Red Chili Blog, 30. April 2013

Die Hardmover-Fraktion hat eine neue Waffe: der Red Chili Nacho, unser Boulderslipper für eure harten Projekte. Der Nacho ist ein reinrassige Slipper mit einem sehr weichen und gefühlsbetonten Sohlenaufbau dank einer hauchdünnen, exakt positionierten Zwischensohle.

Wir verwenden in diesem Modell ein federleichtes, extrem dehnungsarmes Synthetikmaterial, kombiniert mit großen Elastikmaterialfeldern die ein bequemes Ein- und Ausziehen garantieren.

Der Red Chili Nacho ist ein kompromissloser High End Boulderslipper, perfekt für Heel- und Toehooks und präzises Stehen. Der Nacho ist hier im Online Store erhältlich und bei ausgewählten Händlern.


Der neue Red Chili Nacho

Red Chili Athletin Martina Scheichl klettert auf Teneriffa

Red Chili Blog, 18. April 2013

Red Chili Athletin Martina Scheichl hat sich eine Pause vom österreichischen Winter und der Uni gegönnt und sich die Klettermöglichkeiten auf der größten der Kanarischen Inseln, Teneriffa, angeguckt.

Klettern auf Teneriffa
Text: Martina Scheichl

Im Februar hatten mein Freund Gu und ich die Chance, fast den ganzen Monat auf Teneriffa zu verbringen und uns dort die Kletter- und Bouldermöglichkeiten anzusehen. Während Gu sich auf’s Bouldern konzentriert hat bin ich hauptsächlich mit Seil unterwegs gewesen. Und genau das ist eines der besten Seiten an Teneriffa: wenn man Seilklettern kann dann liegen sicher auch ein paar perfekte Blöcke rum, die nur drauf warten, geklettert zu werden.


Red Chili Athletin Martina Scheichl checkt die Routen auf Teneriffa. Foto: Frank Kretschmann

Während Gu sich die meiste Zeit an Erstbegehungsprojekten vertrieben hat konnte ich vom Seilklettern nicht genug kriegen. Es gibt soviele Klettergebiete mit so vielen unterschiedlichen Routen; von senkrecht bis total überhängend. Und es gibt endloses Potential an neuen Routen und viel Kletterei zum selbst absichern dank der ganzen Risse. Da es auf Teneriffa soviel zu tun und zu sehen gibt wollte ich nicht viel Zeit in einem Projekt verbringen, sondern lieber so viele Routen wie möglich klettern. Ich glaube, das war auch die beste Entscheidung, denn am Ende unserer Reise hatte ich immer noch nicht alles gesehen, was ich wollte. Das einzige Problem, das ich auf Teneriffa hatte war, genug Ruhetage einzubauen!

Wie sind wir in Teneriffa gelandet? Wir dachten erst daran, nach Hueco zu fliegen, aber als dann ein Freund von uns und Red Chilli, Frank Kretschmann, gefragt hat, ob wir die Insel erkunden wollen, waren wir trotzt anfänglicher Skepsis dabei. Vor allem weil wir dachten, dass es dort warm ist und die Aussicht auf Regen gering.


Red Chili Fotograf Frank Kretschmann klettert auf Teneriffa

Ich würde sagen, es war die richtige Entscheidung! Unsere Wettervorhersage war genau richtig. Und dann ist die Insel einfach gigantisch! Die Landschaft ist total abwechslungsreich: Man hat den rauhen Südwesten mit vielen Felsen und wüstenähnlichen Landschaften. Auf der anderen Seite der Insel ist es hauptsächlich grün with vielen Wäldern und wunderschönen Stränden und Klippen.

Wir haben hauptsächlich in einem kleinen Dorf mitten auf der Insel gewohnt. Da gibt es einen Österreicher, Walter, der ein Camp für Kletterer baut mit Schlafplätzen, Infos, Crashpads, leckerer Marmelade und selbstgemachten Hosen.


Red Chili Athletin Martina Scheichl bouldert auf Teneriffa. Foto: Frank Kretschmann

Leider hat alles ein Ende und nach 16 Tagen wahnsinns Kletterei und wunderbaren Leuten, die alle dieselbe Leidenschaft verbindet, mussten wir Teneriffa verlassen. Ich bin mir aber sicher, es war nicht das letzte Mal. Ich kann die Insel zur empfehlen! Es wird einem garantiert nicht langweilig und regnen wird es auch nicht. KEINE CHANCE!

Der neue Red Chili Spice ist da!

Red Chili Blog, 10. April 2013

Der neue Red Chili Spice ist da! Unsere Red Chili Frauenpower-Athleten haben mit dem neuen Red Chili Spice einen radikalen und kompromisslosen High End Synthetikschuh exklusiv für unsere starken Ladies ausgetüftelt. Er basiert auf einem speziellen Damenleisten und ist mit einem neu entwickelten Speedlacing System ausgerüstet.

Weiter zeichnet ihn eine ausgewogene Vorspannung und Asymmetrie aus. Die Härte der Zwischensohle haben wir auf den gefühlvollen Kletterstil der sportlichen Damen exakt abgestimmt. Der Red Chili Spice weiß, was Frauen wollen!


Der neue Red Chili Spice. Für Frauenpower am Fels!

Der Red Chili Spice ist ein kompromissloser High End Damenschuh aus superleichtem, dehnungsarmem Synthetikmaterial, einer sensible Zwischensohle und perfektem Fersensitz.

Der Spice ist hier im Online Store erhältlich und bei ausgewählten Händlern.


Der neue Red Chili Spice

Neuer Kinofilm von Red Chili Gründer Stefan Glowacz

Red Chili Blog, 08. Februar 2013

Am 25. April wird der Kinofilm “Jäger des Augenblicks” von Red Chili Gründer Stefan Glowacz in die Kinos kommen! Der Film dreht sich um die Expedition von Stefan an den Roraima.


Der Roraima. © Copyright Red Bull Content Pool / Klaus Fengler/ MFA+ FilmDistribution e.K.

Der sagenumwobene Tafelberg Roraima im Dreiländereck Brasilien, Venezuela, Guyana steht für eines der letzten Abenteuer dieses Planeten und ist von atemberaubender, unvergleichlicher Schönheit.

Ende Februar 2010 startet Stefan gemeinsam mit seinen langjährigen Partnern Kurt Albert (Begründer der Rot-Punkt Kletterbewegung) und Holger Heuber zu einer Expedition ins Ungewisse. Das Ziel ist klar, der Weg dorthin (noch) nicht.

Zunächst in Paddelbooten, dann zu Fuß, geht es zwei Wochen durch den Dschungel und schließlich erreichen sie den gewaltigen, schiffsbugartig aufragenden Felspfeiler namens ‘Prow’. Wird die neue Route auf das Gipfelplateau des Roraima-Hochplateaus glücken?

Jäger des Augenblicks ist eine atemberaubende Dokumentation, in der jeder Meter der Begehung authentisch und präzise erzählt wird. Im Mittelpunkt des Films stehen der mehrfache “Rock Master” und Grenzenverschieber Stefan Glowacz und seine unerschrockenen Begleiter. Jäger des Augenblicks führt uns an einen magischen Ort der Erde und lässt uns an der spektakulären Tour dreier Männer teilhaben, die Abenteuer, Freundschaft, Menschlichkeit und auch Verlust erleben.


Stefan Glowacz, Holger Heuber, Kurt Albert am Roraima. © Copyright Red Bull Content Pool / Klaus Fengler/ MFA+ FilmDistribution e.K.

Eine Tour de Force der Extraklasse, aufgelöst in noch nie da gewesener Nähe zu den Protagonisten. Für Qualität bürgt ein hochkarätiges und erfahrenes Filmteam: Kolja Brandt (DOP) erhielt für ‚Nordwand’ den Bundesfilmpreis für die beste Kamera, Franz Hinterbrandner (2. Kamera) drehte u.a. die Wandaufnahmen in ‚Am Limit’ und ‚Eternal Flame’.

Aktuelle Infos und Bilder gibt es auch auf Stefan’s Facebook Seite

Red Chili Athleten Fritz Miller gelingt Winter-Nordwand-Trilogie an den Drei Zinnen

Red Chili Athleten Blog, 19. Februar 2013

Red Chili Athlet Fritz Miller gelang mit der Begehung der Kleinen Zinne Nordwand seine Winter Nordwand Trilogie in den Dolomiten. Fritz schreibt uns von seinen Begehungen.

Drei Zinnen, drei Nordwände, drei Winterbegehungen

Text: Fritz Miller

Sie faszinieren mich seit meiner Jugendzeit, die Drei Zinnen. Besonders wild, einsam und traumhaft schön habe ich sie im Winter erlebt. Im kalten, verschneiten Fels zu klettern war manchmal hart, manchmal auch gefährlich. Eindrücklich war es immer. So bleiben mir die unternommenen Klettereien als große Touren in Erinnerung, auch wenn sie bei weitem nicht so lang und abgeschieden wie manch andere Routen der Alpen sind.

17. Februar 2007: Große Zinne Nordwand, Superdirettissima

Red Chili Athlet Lukas Binder und ich wählten bewusst die „Superdirettissima“, die direkteste Linie durch die 500 m hohe Nordwand der Großen Zinne. Schnee kann in dieser Route kaum liegenbleiben und Haken stecken viele. Sie weisen den Weg durch die Wand, sind als Sicherungspunkte allerdings oft unbrauchbar. Die Schwierigkeiten liegen bei ungefähr 7 A2, wenn man (wie wir es getan haben) die Passagen ohne Fortbewegungshaken frei klettert. Die letzten Seillängen waren dann weniger steil, dafür aber sehr alpin, und ich musste öfters am Standplatz im Schnee stehen – mit Kletterschuhen wohlgemerkt. Folge: leichte Erfrierungen an den Zehen, im Frühjahr neue Zehennägel.


Fritz im Mittelteil der Superdirettissima, Große Zinne Nordwand. Foto: L. Binder

9. Januar 2013: Westliche Zinne Nordwand, Cassin-Führe

Im März 2009 mussten Lukas und ich in der Schweizerführe, der klassischen Direttissima der Westlichen Zinne Nordwand, im eisigen Wind umkehren. Das Interesse an dieser Wand war dadurch keinesfalls gebrochen. Bis zu einem neuerlichen Anlauf sollte es nur etwas dauern. In der Zwischenzeit kam es in der Schweizerführe zu einem größeren Ausbruch, der die Schwierigkeit der Route wahrscheinlich deutlich erhöhte. Die „Cassin“ erschien also realistischer, und ich konnte Florian Jehle und Korbinian Schmidtner für einen Versuch gewinnen. Es hat geklappt, unterfordert waren wir allerdings nicht. Besonders das verschneite 4er und 5er-Gelände im oberen Wandteil kostete Zeit und Nerven. Nach 12 Std. und 40 Min. Kletterei, einen guten Teil davon bei Nacht, erreichten wir schließlich den Gipfel.


Der 50 m lange Cassin-Quergang. Foto: F. Jehle

5. März 2013: Kleine Zinne Nordwand, Fehrmannkamin

Nur 5+, nur gut 10 Seillängen – nur noch Formsache? Nein! Hannes Neubert, ein junger Allroundalpinist aus der Reutlinger Gegend und ich bekamen es mit viel Schnee und eher dürftigem Fels zu tun. Und weil wir jeden (!) Stand selbst einrichten mussten, blieb für Zwischensicherungen nicht mehr viel Material. Wir kletterten die ganze Route mit Steigeisen. Zuletzt im Schneckentempo durch gefährlichen Steilbruch, damit ja kein Stein oder gar man selbst auf den Partner fällt. Angenehm war diesmal aber, bei Tageslicht auf dem Gipfel zu stehen. Über die perfekt eingerichtete Abseilpiste in der Westwand ging es dann auch ohne Komplikationen hinab.


Die Drei Zinnen mit den gekletterten Linien (grober Verlauf). Foto: F. Miller

Ein Wort zum Stil

Winterbergsteigen an den Drei Zinnen ist Alpinismus. Mein Ziel war nicht, hohe Schwierigkeitsgrade zu meistern, sondern die Gipfel über Nordwandrouten zu erreichen. Also an den Ringbändern von Großer und Westlicher Zinne nicht auszuqueren oder wieder abzuseilen. In der „Cassin“ habe ich einzelne Passagen technisch geklettert, in der Superdirettissima weite Strecken – wie in diesen Routen eben üblich.

notextile.

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